{"id":1888,"date":"2026-04-13T13:41:27","date_gmt":"2026-04-13T11:41:27","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?page_id=1888"},"modified":"2026-04-13T13:49:20","modified_gmt":"2026-04-13T11:49:20","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/archiv\/","title":{"rendered":"Archiv"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wissenschaftliches Blogging \u00fcber Genom-Ethik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sollen vererbbare Eingriffe ins menschliche Genom (Keimbahneingriff) erlaubt werden? Damit sind genetische Eingriffe gemeint, die nicht nur die Personen betreffen, deren Genom editiert wurde, sondern von diesen Personen an ihre Nachkommen vererbt werden. Viele Menschen sind durch solche Forschungsvorhaben verunsichert und f\u00fcrchten, dass dadurch in die sch\u00fctzenswerte Natur des Menschen eingegriffen wird. Kritisiert wird auch, dass Chancen und Risiken neuer Methoden zum Eingriff in das Genom von Lebewesen \u2013 wie etwa die CRISPR\/Cas-Technologie \u2013 noch nicht gut genug verstanden werden, um sie sicher anzuwenden. Gleichwohl gibt es auch solche Personengruppen, die mit Eingriffen in die menschliche Keimbahn die Hoffnung verbinden, genetisch bedingte Erkrankungen, die einen gro\u00dfen Leidensdruck erzeugen, nicht an die eigenen Kinder zu \u00fcbertragen.<br><br>Die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit von Keimbahneingriffen kann dabei \u2013 dies ist Konsens in der gegenw\u00e4rtigen Diskussion \u2013 nicht von Wissenschaftler*innen allein beantwortet werden. In zahlreichen Stellungnahmen, wie beispielsweise der des Deutschen Ethikrates, wird darauf verwiesen, dass es eines breiten gesellschaftlichen Diskurses bedarf, um die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit von Keimbahneingriffen zu beantworten.<br><br>Ziel dieser Lehrveranstaltungsreihe ist es, einen Beitrag zu einem solchen wohlinformierten \u00f6ffentlichen Diskurs zu leisten. Vor diesem Hintergrund erarbeiteten die Studierenden im Laufe des Sommersemesters 2022 und Wintersemesters 2022\/2023 Blogbeitr\u00e4ge, die Laien \u00fcber methodische und ethische Aspekte der Debatte zur Regulierung von Keimbahninterventionen informieren sollen.<br><br>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/genom-ethik\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><br><strong>Rolle der Opposition \u2013 Studierende informieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Coronakrise hat Lehrende wie Studierende herausgefordert, aber auch zum Umdenken bewegt. Vor diesem Hintergrund entstand im WiSe 2020-2021 f\u00fcr das Seminar \u201eZur Rolle der Opposition in Demokratien\u201c die Idee, dass die Teilnehmenden Projekte zu Funktionen, Instrumenten und Aktivit\u00e4ten der parlamentarischen Opposition entwickeln, in denen Forschungsinhalte verst\u00e4ndlich und ansprechend f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Publikum aufbereitet werden. Als Darstellungsform standen zur Auswahl: Podcasts, Lernvideos, Spicker, Sketchnotes und Concept Maps. Hiermit wurden verschiedene Interessen und Kompetenzen der Studierenden angesprochen sowie Abwechslung im Seminar geschaffen. Weitere Motive waren, durch die Ver\u00f6ffentlichung Einblicke in das Geschehen an der Uni zu geben und Aufmerksamkeit daf\u00fcr zu schaffen, was die parlamentarische Opposition in repr\u00e4sentativen Demokratien leisten soll, leisten kann und tats\u00e4chlich leistet. Im WiSe 2021-2022 wurde das Vorhaben wiederholt. Ein Teil der Ergebnisse vermittelt Grundlagenwissen, ein anderer Teil gibt Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/opposition-in-demokratien\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitale Kompetenzen, Bildung und Souver\u00e4nit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Begriffe wie \u201eDigitalit\u00e4t\u201c, \u201eDigitale Kompetenzen\u201c oder \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c sind in aller Munde. Egal, ob es sich um den Einsatz von Tablets in der Kita, Lern-Apps f\u00fcr die Schule oder die Medien-Skills im Berufsalltag dreht \u2013 diese Themen besch\u00e4ftigen uns alle. Daher setzen wir uns in dem Seminar \u201eDigitale Kompetenzen, Bildung und Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c damit auseinander, welche Relevanz diese Themen f\u00fcr Schul- und Erwachsenenbildung f\u00fcr unsere Zivilgesellschaft, Ethik, Wissenschaft und Politik haben. Es wird viel diskutiert \u00fcber die theoretischen Ans\u00e4tze sowie \u00fcber aktuelle Entwicklungen rund um den Themenkomplex. Dabei geht es nicht nur um die inhaltliche Auseinandersetzung mit digitalen Kompetenzen, sondern auch um das Handling mit digitalen Tools im Seminarverlauf. Ein gro\u00dfer Baustein ist die Erstellung eines Blogbeitrags in einer Kleingruppe zu den jeweiligen Themen und Diskussionen einer Seminarsitzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/digitale-bildung\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><br><strong><em>Kunst f\u00fcr Kinder&nbsp;<\/em>\u2013 Historische Illustrationen im virtuellen Raum: Ein Blog zur Ausstellung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In bunten Farben oder einfachem Schwarz-Wei\u00df erfreuen, unterrichten, inspirieren, globales Weltwissen vermitteln, lokale Sitten vorf\u00fchren: Vielf\u00e4ltige Kinderbuch-Illustrationen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts haben wir genauer betrachtet und f\u00fcr eine Online-Ausstellung aufbereitet. Die Ausstellung begleitet hier Textbeitr\u00e4ge und Podcasts: Was zeigen die B\u00fccher, das uns heute noch besch\u00e4ftigt? Was mach(t)en neben Bild und Text auch Musik und Schauspiel im Kinderbuch? Wie betrachte(te)n Kinder diese <em>Kunst f\u00fcr Kinder<\/em>? Wie gehen wir mit alten Kinderb\u00fcchern um \u2013 wie sammeln, bewahren, dokumentieren, erforschen, pr\u00e4sentieren wir sie? Was m\u00f6chten wir \u00fcber sie wissen, was macht sie f\u00fcr uns interessant?<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/kunst-fuer-kinder\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><br><strong><em>Wer sind wir?<\/em> \u2013 Fridays For Future meets Citizen Science<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt untersucht, wie die lokale Fridays for Future-Bewegung arbeitet, ihre Anh\u00e4nger mobilisiert und ihre Agenda an politische Entscheidungstr\u00e4ger*innen kommuniziert. Zusammen mit den Aktivist*innen soll herausgefunden werden, was wir aus den Erfahrungen von Fridays for Future lernen k\u00f6nnen, um B\u00fcrgerbeteiligung allgemein zu st\u00e4rken und die verschiedenen Teile der Gesellschaft noch mehr in politische Prozesse einzubinden.<br><br>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/fridays-for-future\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><br><strong>Wissenschaftskommunikation im digitalen Raum: Bloggen zu Teilhabe, Partizipation und Zugang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaft klingt oft kompliziert \u2013 aber das muss nicht so sein! Wissenschaftskommunikation macht Kompliziertes f\u00fcr alle verst\u00e4ndlich. Im Seminar von Dr. Amrei Bahr und Dr. Anna So\u00dfdorf lernen Studierende, wie das geht: Sie schreiben Blogbeitr\u00e4ge \u00fcber wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie Menschen an Gesellschaft und Politik teilhaben k\u00f6nnen. Dabei geht es um aktuelle Themen:&nbsp;<em>Fridays&nbsp;For&nbsp;Future<\/em>, <em>Gender &amp;&nbsp;Race<\/em>, <em>Open Access<\/em> und&nbsp;<em>TikTok<\/em>.<br><br>Mehr dazu <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/category\/lehrprojekt-wisskomm\/\">hier auf dem Blog<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaftliches Blogging \u00fcber Genom-Ethik Sollen vererbbare Eingriffe ins menschliche Genom (Keimbahneingriff) erlaubt werden? Damit sind genetische Eingriffe gemeint, die nicht nur die Personen betreffen, deren Genom editiert wurde, sondern von diesen Personen an ihre Nachkommen vererbt werden. 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