{"id":102,"date":"2021-02-23T10:35:00","date_gmt":"2021-02-23T10:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=102"},"modified":"2023-02-08T10:36:35","modified_gmt":"2023-02-08T10:36:35","slug":"wie-laeuft-citizen-science-perspektive-eines-mitforschers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2021\/02\/23\/wie-laeuft-citizen-science-perspektive-eines-mitforschers\/","title":{"rendered":"Wie l\u00e4uft Citizen Science? Perspektive eines Mitforschers"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Citizen-Science-Projekte leben von der Beteiligung der B\u00fcrger*innen. Diese m\u00f6chten wir in allen Bereichen der Forschung umsetzen, egal ob bei der Planung, Durchf\u00fchrung, Auswertung &#8211; oder der Kommunikation nach au\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diesem Blog haben wir bisher sehr viel aus unserer Perspektive als Wissenschaftler*innen an der Universit\u00e4t berichtet. Jetzt lassen wir einen unserer Mitforschenden zu Wort kommen: Till Burberg, 17, ist Aktivist bei Fridays For Future und von Anfang an bei unserem Projekt dabei. Hier beschreibt er den Citizen-Science-Prozess aus seiner Perspektive.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www3.hhu.de\/buergeruni\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FFF-Protest-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-442\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei diesem Citizen-Science-Projekt beteiligen sich Aktivist*innen von Fridays For Future D\u00fcsseldorf  (hier bei einer Demonstration 2019) am Forschungsprozess.  \u00a9 FFF D\u00fcsseldorf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>von Till Burberg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ich bin Till Burberg, 17 Jahre alt, und engagiere mich als Orgamitglied bei Fridays For Future. Im Winter 2019 war ich auf einer Vollversammlung der Fridays For Future-Ortsgruppe in D\u00fcsseldorf. Dort haben Laura, Viktor, Viviana, Witold und Anna das Forschungsprojekt vorgestellt. Ich war von Anfang an interessiert und habe mich sehr fr\u00fch als Mitforschender angemeldet. Nachdem die anderen Mitforschenden und ich angemeldet waren, fing leider die Corona-Zeit an. Als es dann endg\u00fcltig klar war, dass auch in Zukunft erstmal keine Pr\u00e4senzveranstaltungen stattfinden k\u00f6nnen und ein Konzept entwickelt wurde, wie es weiter gehen soll, wurden wir (die Mitforschenden) auch direkt zu einem ersten, digitalen Workshop eingeladen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Gemeinsam haben wir die Forschungsfrage genauer definiert und das weitere Vorgehen geplant. In diesem, sowie in allen anderen Workshops, wurde uns Mitforschenden immer sehr lehrreicher Input geliefert. So haben wir bspw. mehr \u00fcber quantitative und qualitative Forschung sowie die verschiedenen Forschungsmethoden gelernt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Mit uns werden in den Workshops nicht nur die Ergebnisse der letzten Forschungsphase besprochen und das weitere Vorgehen geplant. Wir d\u00fcrfen uns auch an der Durchf\u00fchrung von Interviews und Beobachtungen beteiligen und die Ergebnisse auswerten. Auch k\u00f6nnen wir immer unsere bei Fridays For Future gesammelten Eindr\u00fccke verwenden, um daraus neue Fragen und Sichtweisen einzubringen. Diese Fachexpertise wird seitens des Forschungsteams stets mit offenen Armen begr\u00fc\u00dft. Alle verhalten sich immer authentisch und sind froh, wenn wir mithilfe unserer Erfahrungen ganz andere M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen. Das freut wiederum uns Mitforschende und motiviert uns, uns noch mehr einzubringen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Neben dem regen Austausch an Wissen und Expertise konnte ich bisher ganz viele spannende Eindr\u00fccke in die Forschungsarbeit an einer Universit\u00e4t sammeln und gro\u00dfartige Kontakte kn\u00fcpfen.<\/em> <em>Die Phase der Datenauswertung ist f\u00fcr mich eine der spannendsten Phasen im Projekt. Es kommen Ergebnisse ans Licht, mit denen man vielleicht gerechnet hat. Es kommen aber auch Ergebnisse heraus, die man nicht erwartet hat. Daraus entstehen dann weitere spannende Fragen und \u00dcberlegungen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Insgesamt bin ich froh, Teil dieses Citizen-Science-Projektes zu sein. Ich habe bisher sehr viele, spannende Eindr\u00fccke sammeln und mich gut in die Forschungsarbeit einbringen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem habe ich sehr viele gro\u00dfartige Menschen kennengelernt.<\/em><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Citizen-Science-Projekte leben von der Beteiligung der B\u00fcrger*innen. Diese m\u00f6chten wir in allen Bereichen der Forschung umsetzen, egal ob bei der Planung, Durchf\u00fchrung, Auswertung &#8211; oder der Kommunikation nach au\u00dfen. Auf diesem Blog haben wir bisher sehr viel aus unserer Perspektive als Wissenschaftler*innen an der Universit\u00e4t berichtet. 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