{"id":2324,"date":"2026-08-10T10:16:08","date_gmt":"2026-08-10T08:16:08","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=2324"},"modified":"2026-08-12T13:25:49","modified_gmt":"2026-08-12T11:25:49","slug":"wenn-marcel-beyer-ueber-geschichte-schreibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2026\/08\/10\/wenn-marcel-beyer-ueber-geschichte-schreibt\/","title":{"rendered":"Wenn Marcel Beyer \u00fcber Geschichte schreibt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>von Kim Luis Wienstr\u00f6er<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Marcel Beyer \u00fcber Geschichte schreibt, dann gibt der Boden nach. \u00dcberlieferungen verlieren ihren Halt, Zeiten \u00fcberlagern sich, und Vergangenes dr\u00e4ngt zur\u00fcck in die Gegenwart. Er pr\u00e4sentiert dem Leser neue Perspektiven auf historische Begebenheiten, die sich von denen der klassischen Geschichtsschreibung durchaus unterscheiden, die aber keineswegs weniger relevant sind. Denn w\u00e4hrend der Historiker sich der geschichtlichen Wirklichkeit \u00fcber Quellenanalyse n\u00e4hert und dabei etwas schafft, das Reinhart Koselleck als \u201eFiktion des Faktischen\u201c<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> bezeichnete, also eine Erz\u00e4hlung, die auf methodisch gesicherten Daten basiert, nutzt Marcel Beyer die Lyrik, um jenseits dieser rationalen Darstellbarkeit geschichtliche Wirklichkeit erfahrbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lyrik gilt allgemein als enorm wirkungsstark, sie arbeitet mit Emotionen. Und so kann sich die Geschichtslyrik Aspekten der Vergangenheit ann\u00e4hern, nach denen in der historischen Forschung selten so direkt gesucht wird: Wie f\u00fchlte sich an, was passiert ist? Nicht die Konsequenzen eines Ereignisses, sondern die mit ihm verbundenen Emotionen werden im Leser geweckt. Wenn zum Beispiel Gewalt den Alltag beherrscht, wie in <em>An die Vermummten <\/em>(2014) beschrieben, oder ein politisches System vom n\u00e4chsten abgel\u00f6st wird, wie Beyer es unter anderem in <em>Das kommende Blau<\/em> (1997) schildert, dann kann dies konkrete politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Auswirkungen haben, die in der Folge der Historiker in den Blick nimmt, deren alleinige Darstellung allerdings der Komplexit\u00e4t der Vergangenheit nicht unbedingt gerecht werden. Hier setzt eine Lyrik an, die sich weniger f\u00fcr die Konturen historischer Prozesse interessiert als f\u00fcr ihre sinnlich wahrnehmbare und emotionale Dimension. Die Farben des Bildes, um ein Medium heranzuziehen, das Beyer inspiriert, und nicht nur seine Umrisse werden sichtbar gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Beyer wird Geschichte f\u00fchlbar, ja, geradezu erlebbar. Denn Vergangenes, das weit weg erscheint, Ereignisse, die man in der Schule als ephemere, triviale Phrasen auswendig gelernt hat und zu denen man heute allerdings keinen Bezug mehr zu haben glaubt, werden mit der Lyrik Beyers in die Gegenwart geholt. Geschichte ist, das zeigt sich hier, niemals abgeschlossen. Die Zeit hat einen anderen Stellenwert als in der historischen Forschung, ihre Linearit\u00e4t wird aufgehoben. Statt einen linearen Erz\u00e4hlfluss zu schaffen und damit Kausalit\u00e4t zu suggerieren, scheut Beyer sich nicht, Ereignisse verschiedenster Zeiten nebeneinander zu stellen oder gar sich \u00fcberlagern zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Quellengebundenheit der Geschichtsforschung sorgt f\u00fcr eine Exaktheit, die f\u00fcr evidenzbasierte Wissenschaft unerl\u00e4sslich ist. Sie l\u00e4sst aber auch L\u00fccken, die schwer zu f\u00fcllen sind, denn was eine Quelle nicht hergibt, das kann nicht erfasst werden. Die komplexe Realit\u00e4t des Vergangenen l\u00e4sst sich allerdings nicht nur auf der Grundlage von Quellen abbilden. \u201eDer Historiker\u201c, um erneut Koselleck zu bem\u00fchen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">bleibt einer Kontrollinstanz von zwingender Rationalit\u00e4t unterworfen [\u2026], die sich aus der historischen Methode ergibt. Sie n\u00e4mlich l\u00e4\u00dft keine Aussage zu, die nicht durch die D\u00fcse der Quellenlekt\u00fcre gepresst wurde [\u2026].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die komplexe Realit\u00e4t des Vergangenen kann nicht nur auf der Grundlage von Quellen abgebildet werden. Beyer f\u00fcllt die L\u00fccken, indem er Fakten und Fiktives zusammenf\u00fchrt, und so eine Welt schafft, die nicht vordringlich zeigt, wie etwas tats\u00e4chlich war, sondern wie es sich m\u00f6glicherweise angef\u00fchlt haben k\u00f6nnte. So erweitert er die Realit\u00e4t um M\u00f6glichkeiten und schafft sprachliche Bilder, die den Betrachter zur Reflexion anregen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Nachdenken aufgefordert wird der Leser nicht nur, wenn Beyer konkrete historische Ereignisse thematisiert, sondern vor allem dann, wenn er in seiner Lyrik \u00fcber die Konzeption von Geschichte oder \u00fcber Geschichtsschreibung reflektiert. Diese sogenannte \u201areflektierende Geschichtslyrik\u2018 erkundet, was Geschichte ist oder sein kann, wie Geschichtsschreibung funktioniert und welche Bedeutung sie f\u00fcr die Erinnerungskultur haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beispiel f\u00fcr diese Form der reflektierenden Geschichtslyrik ist Beyers Gedicht <em>Das Rheinland stirbt zuletzt<\/em> (2014). Das Zeitgedicht thematisiert ein Ereignis der j\u00fcngeren Vergangenheit: den Zusammensturz des K\u00f6lner Stadtarchivs. Die Katastrophe aus dem Jahr 2009 wird von Beyer bereits wenige Jahre sp\u00e4ter im Gedicht historisiert und meisterhaft genutzt, um eine Vielzahl von Facetten unterschiedlicher Themen zu behandeln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"597\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bild1-597x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2325\" style=\"width:401px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bild1-597x1024.jpg 597w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bild1-175x300.jpg 175w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bild1.jpg 609w\" sizes=\"auto, (max-width: 597px) 100vw, 597px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Das eingest\u00fcrzte Geb\u00e4ude mit dem Nachbarhaus. \u00a9 Raimond Spekking \/ CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Stadthistorisches Archiv K\u00f6ln &#8211; eingest\u00fcrztes Geb\u00e4ude (7328), CC BY-SA 4.0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2026 n\u00f6rdlich der Alpen.<br>Da gibt der Boden nach.<br>Ohne Gel\u00e4ndekarte<br>mu\u00df ich ins fremde Land?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ach, bitte, Jungfrau, reiche<br>mir dabei deine Hand.<br>Ins fremde Land, das meint<br>ins flache Land, das meint<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">hinab, wohin die Welt sich<br>faltet. Ja, alles faltet sich,<br>Dach, Haus und Stra\u00dfe,<br>Bett und Schrank, hier falten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">alle B\u00fccher und Papiere sich<br>wie von allein zusammen.<br>Drei\u00dfig Sekunden Krach.<br>Sechs Wochen Stille.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Tr\u00fcmmerkogel seilt<br>die Bergrettung, seilen<br>Rotkreuzhelfer sich<br>vorsichtig, vorsichtig ab.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Boden gibt nach, das Stadtarchiv versinkt. Das Archiv ist Sinnbild f\u00fcr das Historische. Mit seinem Verschwinden geht zudem tats\u00e4chliche Geschichte, gehen Tausende von Texten, Manuskripten und letztendlich auch Quellen verloren, Fragmente, die gemeinsam Geschichte sind. Doch das scheint nicht jedem bewusst zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">VIII<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nacht ist kein Fernsehen<br>da. Kein RTL <em>Halten<\/em><br><em>Sie dieses schrumpelige<\/em><br><em>Blatt mal in die Sonne,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">kein ntv schwenkt \u00fcber den<br><em>kostbaren, den unrettbar<\/em><br><em>verlorenen, den ganzen<\/em><br><em>Dreck, <\/em>und kein Express<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Schlafender B\u00e4ckergeselle<\/em><br><em>sechs Meter tief unter<\/em><br><em>mittelalterlichem Text<\/em><br><em>begraben. <\/em>Sind mundfaul<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">nachts. Bildfaul. Wenigstens<br>das. Nachts ist da nur<br>der Feuerwehrtopograph,<br>und der packt grad,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie zuf\u00e4llig, als gebe es<br>nichts mehr zu tun,<br>zu sehen, festzuhalten,<br>seine Kamera weg.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist die Aufgabe der Medien? Das Geschehene zu archivieren? Die Katastrophe aufzuarbeiten? Antworten zu geben oder nur die richtigen Fragen zu stellen? Was ist berichtenswert und was nicht? Was auch immer es ist, es findet nicht ausreichend statt. \u201eDrei\u00dfig Sekunden Krach. \/ Sechs Wochen Stille\u201c<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a>: Die Medien schweigen oder wissen nichts Sinnvolles zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders Beyer, wenn er an der Bergung des scheinbar Verlorenen mitwirkt und so zur Erinnerungskultur und zur Geschichtsschreibung in seiner ganz eigenen Weise beitr\u00e4gt. Beyer versieht den Text zudem noch mit einer weiteren Ebene. Durch das Verweben seines eigenen Gedichts mit einer der verlorengegangenen Handschriften \u2013 einer mittelalterlichen Sangspruchdichtung von Konrad Muskatbl\u00fct \u2013 steigt er selbst hinab in das Gew\u00f6lbe der Einsturzstelle, um Verlorenes zu bergen. Beyer zitiert den mittelalterlichen Text jedoch nicht einfach, sondern l\u00e4sst dessen Sprachmaterial in die eigene Dichtung einsickern. W\u00f6rter, Motive und Satzstrukturen werden \u00fcbernommen und in einen neuen Zusammenhang gestellt, sodass sich Gegenwart und Vergangenheit auf sprachlicher Ebene durchdringen. Unter der Oberfl\u00e4che seiner eigenen Worte spricht, wie Frieder von Ammon gezeigt hat,<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Konrad Muskatbl\u00fct und bleibt damit ein St\u00fcck weit erhalten. Er wird geborgen nicht nur aus der Tiefe des Loches, in dem er nun zerst\u00f6rt liegt, sondern ebenfalls aus dem Archiv, in dem er seit Jahrhunderten gelegen hat, und tritt ein in die Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Rheinland stirbt zuletzt<\/em> ist nur eines von vielen Gedichten Marcel Beyers, die den Leser zur Auseinandersetzung mit der Geschichte auffordern. Es ist sicherlich keine einfache oder eing\u00e4ngige Literatur, sondern Kunst, die einen Auftrag erf\u00fcllen m\u00f6chte. Kunst, die verlangt, dass man sich mit ihr besch\u00e4ftigt. Wer Beyers Gedicht liest, steigt gewisserma\u00dfen selbst in die Tiefen des eingest\u00fcrzten Archivs hinab. Geschichte erscheint hier nicht als abgeschlossener Bestand gesicherter Fakten, sondern als etwas Fragmentarisches, Versch\u00fcttetes, das erst m\u00fchsam wieder freigelegt werden muss. Und darin zeigt sich eine der besonderen Leistungen der Geschichtslyrik: Sie verwahrt Vergangenheit nicht lediglich als Wissen, sondern macht sie als Erfahrung zug\u00e4nglich \u2013 als Erfahrung von Verlust, Erinnerung und Wiederentdeckung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.literaturport.de\/lexikon\/marcel-beyer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Marcel Beyer<\/a> (* 23. November 1965 in Tailfingen) z\u00e4hlt zu den renommiertesten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2008 mit dem Joseph-Breitbach-Preis und 2016 mit dem Georg-B\u00fcchner-Preis. In seinem Werk besch\u00e4ftigt er sich immer wieder mit historischen Themen, so auch in seinen Gedichtb\u00e4nden <em>Falsches Futter<\/em> (1997), <em>Erdkunde<\/em> (2002), <em>Graphit<\/em> (2014) und <em>D\u00e4monenr\u00e4umdienst<\/em> (2020).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kim Wienstr\u00f6er<\/strong> studiert Germanistik und Kunstgeschichte an der HHU und besuchte im Sommersemester 2026 das von der B\u00fcrgeruniversit\u00e4t gef\u00f6rderte und in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) durchgef\u00fchrte Praxisseminar zur Geschichtslyrik der Gegenwart bei Dr. Olga Katharina Schwarz.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a>Reinhart Koselleck: Fiktion und geschichtliche Wirklichkeit. In: Carsten Dutt (Hg.): Vom Sinn und Unsinn der Geschichte. Aufs\u00e4tze und Vortr\u00e4ge aus vier Jahrzehnten. Berlin 2013, S. 80-95, S. 91.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Marcel Beyer: Das Rheinland stirbt zuletzt. In: Ders.: Graphit. Gedichte. Berlin 2014, S. 18\u201325, hier S. 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebd., S. 25.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ebd., S. 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Frieder von Ammon: \u201eMuskatpl\u00fcts Hofton ist hier unbekannt.\u201c Marcel Beyer, das Mittelalter und die Germanistik. In: Christian Klein (Hg.): Marcel Beyer: Perspektiven auf Autor und Werk. Stuttgart 2018, S. 49\u201362.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Kim Luis Wienstr\u00f6er Wenn Marcel Beyer \u00fcber Geschichte schreibt, dann gibt der Boden nach. \u00dcberlieferungen verlieren ihren Halt, Zeiten \u00fcberlagern sich, und Vergangenes dr\u00e4ngt zur\u00fcck in die Gegenwart. Er pr\u00e4sentiert dem Leser neue Perspektiven auf historische Begebenheiten, die sich von denen der klassischen Geschichtsschreibung durchaus unterscheiden, die aber keineswegs weniger relevant sind. 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