{"id":239,"date":"2021-12-22T13:43:00","date_gmt":"2021-12-22T13:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=239"},"modified":"2023-02-08T13:44:16","modified_gmt":"2023-02-08T13:44:16","slug":"digital-commons-segen-oder-fluch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2021\/12\/22\/digital-commons-segen-oder-fluch\/","title":{"rendered":"Digital commons &#8211; Segen oder Fluch?"},"content":{"rendered":"\n<p> <em>von Hannah Czeschik, Vanessa Fricke, Zijin Zhang und Lina Maria Gobbel\u00e9 <\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www3.hhu.de\/buergeruni\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/pexels-vlada-karpovich-4050315-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2805\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es ist wieder soweit, eine Pr\u00e4sentation steht an. Jetzt gibt es vieles zu planen und zu ber\u00fccksichtigen. Vielleicht kennt ihr ja den Satz: \u201cBitte nutzt Wikipedia nicht als Quelle f\u00fcr Eure Vortr\u00e4ge!\u201d. Dies mag wohl damit zusammenh\u00e4ngen, dass Wikipedia zu den digital commons geh\u00f6rt. Aber was hei\u00dft das eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind eigentlich digital commons?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wort \u201ccommon\u201d stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie: normal, einfach, gemeinsam. Daher liegt es nah, dass digital commons etwas mit der Gesellschaft zu tun haben. Am ehesten k\u00f6nnte man es wohl mit dem Begriff \u201cGemeing\u00fcter\u201d bezeichnen. Doch was genau hat es nun damit auf sich? <\/p>\n\n\n\n<p>Digital commons beschreiben das gemeinsame Eigentum von Informationsressourcen und -technologien sowie die Verteilung dieser. Klingt erstmal kompliziert, ist aber recht simpel. Es geht darum, von anderen Menschen bereitgestellte Informationen und G\u00fcter auf digitalem Wege einfach zug\u00e4nglich zu machen. Und das nicht nur f\u00fcr die Verwalter oder Ersteller dieser Informationen selbst, sondern auch f\u00fcr Dritte, praktisch jeden. Hierbei kann es sich um wissenschaftliche Beitr\u00e4ge, \u00f6ffentliche Werke von Museen oder Wikis handeln, es gibt sogar \u00f6ffentliche Software! Wichtiges Kriterium dabei ist: Der Zugang zu diesen ist f\u00fcr dich nicht mit Kosten oder Zugangsbarrieren verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber ist das nicht das Gleiche wie digitale Ressourcen oder G\u00fcter allgemein?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Unterschied zwischen digital commons und anderen digitalen Ressourcen besteht darin, dass die Gemeinschaft der Menschen, die sie aufbauen, in die Steuerung ihrer Interaktionsprozesse und ihrer gemeinsamen Ressourcen eingreifen k\u00f6nnen. D.h. jeder kann die digital commons bearbeiten und anpassen ohne besondere Qualifikationen zu haben. Ein g\u00e4ngiges Beispiel sind hier die Eintr\u00e4ge bei Wikipedia, die alle frei bearbeiten werden k\u00f6nnen. Das hei\u00dft: Es gibt nur eine eingeschr\u00e4nkte Qualit\u00e4tskontrolle der Beitr\u00e4ge. Und genau deshalb eignet sich Wikipedia nicht f\u00fcr dein Referat! Es wird deutlich, dass digital commons auch eine Schattenseite haben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00f6gliche Gefahren und Probleme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Gemeing\u00fcter brauchen, wie materielle Gemeing\u00fcter auch, konstante Pflege. Wenn wir uns das Beispiel Wikipedia ansehen, lassen sich schnell Probleme mit der Nutzung dieser Plattform feststellen. Dadurch, dass sich die Beitr\u00e4ge einfach bearbeiten lassen, besteht immer die Gefahr von Manipulation der Information. So k\u00f6nnen Falschinformationen weit und schnell verbreitet werden. Des Weiteren, leidet ggf. die Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge, da sie schwer verst\u00e4ndlich oder g\u00e4nzlich falsch geschrieben werden k\u00f6nnten. Im schlimmsten Fall, k\u00f6nnen Beitr\u00e4ge auch vollst\u00e4ndig gel\u00f6scht werden. Zwar gibt es keine wirkliche Konkurrenz mit anderen G\u00fctern, da diese in der Regel Geld verlangen und die digital commons frei zug\u00e4nglich sind. Allerdings werden deswegen m\u00f6glicherweise zu wenige Informationen in einem Themengebiet durch digital commons zur Verf\u00fcgung gestellt: es kommt zur Unterversorgung. Es bestehen allerdings Spannungen zwischen dem Beitrag zu den commons und der abnehmenden Verg\u00fctung f\u00fcr Produzent*innen durch die Produktion dieser G\u00fcter. Um diesen und anderen Problemen vorzubeugen, gibt es vier Bereiche, die beachtet werden m\u00fcssen und auf die wir nun genauer eingehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die vier Dimensionen der digital commons <\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/KsNFpQ2kJvznNr_-MPTzUlYLTEwFd9MHv8td6wbNWvdnUJ8avv5AH9MgMss62viQ14tp-jW3bh5V81gZus9Q4EhLlNq7CEKzFGu_QuoTSo9GQFMQAbfUjUAuZIMrxQNXPZVzlr7U\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Eigendarstellung in Anlehnung an: Dulong de Rosnay, M. &amp; Stalder, F. (2020). Digital commons. Internet Policy Review, 9(4).<a href=\"https:\/\/policyreview.info\/pdf\/policyreview-2020-4-1530.pdf\"> https:\/\/policyreview.info\/pdf\/policyreview-2020-4-1530.pdf<\/a> (Stand: 12.12.2021) <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong> Recht und Lizenzierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man etwas ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chte, braucht man bestimmte Befugnisse dazu, oftmals in Form von Lizenzen. Die Urheber:innen von den Inhalten der digital commons k\u00f6nnen die Art der Lizenzen w\u00e4hlen, die sie nutzen wollen (z.B. Copyleft- und Creative&nbsp;Commons-Lizenzen). Meist werden Creative-Commons-Lizenzen verwendet, um das Werk auf nicht-kommerzielle Nutzung zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Copyleft-Lizenzen<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nutzer:innen verpflichten sich dazu, alle abgeleiteten Werke unter die gleiche Lizenz zu stellen, um die Freiheiten f\u00fcr nachfolgende Nutzer:innen zu wahren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Creative Commons<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p>Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die viele kostenlose Copyright-Lizenzen anbietet, durch die Beteiligte ihre Werke lizenzieren k\u00f6nnen. Creative Commons fokussieren sich auf den Ausbau des flexiblen Urheberrechts. Sie bieten beliebte Bild-Sharing-Websites wie Flickr und Pixabay, und damit den Zugriff auf von Creative Commons lizenzierte Bilder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Urheberschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hand in Hand mit dem Problem der Lizenzierung, geht die Herausforderung in Verbindung mit der Urheberschaft. Seit den sp\u00e4ten 1960er Jahren wird das Alleinrecht auf ein individuelles Urheberrecht hinterfragt. Die digital commons entfernen sich von Standardvorstellungen, die vom Individuum ausgehen und wenden sich dem \u201cvernetzten Individualismus\u201d (Douglas de Rosnay &amp; Stader, 2020, S. 10) zu, der als ein Gleichgewicht zwischen individueller Leistung und kollektiver Bef\u00e4higung verstanden wird. Somit ist auch die Urheberschaft als kollektiv zu verstehen. <\/p>\n\n\n\n<p> <strong>Neue Modelle der Produktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In &#8222;Tragedy of the Commons&#8220; behauptete Hardin (1968), dass Ressourcen, die nicht als privates (oder staatliches) Eigentum verwaltet werden, der \u00dcbernutzung durch individuelle, gewinnmaximierende Wirtschaftsakteure unterliegen. Ostrom (1990) hat diese Vorstellung erfolgreich widerlegt, indem sie zeigte, dass commons als wirtschaftliche Institutionen erfolgreiche, langfristige Alternativen sowohl zu markt- als auch zu staatsorientierten Ans\u00e4tzen der (Re-)Produktion von Ressourcen darstellen. Da diese Institutionen aus lokaler Selbstorganisation hervorgehen, ist ihre Variabilit\u00e4t hoch. Hardin (1994) r\u00e4umte schlie\u00dflich ein, dass die Trag\u00f6die der commons nur f\u00fcr &#8222;unmanaged commons&#8220; gilt, womit er einfache frei zug\u00e4ngliche Ressourcen ohne Nutzungsbeschr\u00e4nkungen meint. Nat\u00fcrlich sind solche Ressourcen keine Gemeing\u00fcter, denn es ist die gemeinsame Verwaltung, die eine Ressource zu einem Gemeingut macht. Aus denselben Gr\u00fcnden unterscheiden sich \u00f6ffentliche G\u00fcter von Gemeing\u00fctern, die nicht ausschlie\u00dfbar und nicht rivalisierend sind. Deshalb wird es h\u00e4ufig als Aufgabe des Staates angesehen diese Ressourcen bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein neues Modell der commons sind die commons-based peer production:<em> <\/em>&#8222;Ihr zentrales Merkmal besteht darin, dass Gruppen von Individuen erfolgreich an gro\u00df angelegten Projekten arbeiten, die einem vielf\u00e4ltigen B\u00fcndel von motivierenden Antrieben und sozialen Signalen folgen, anstatt Marktpreisen oder Managementbefehlen&#8220; (Benkler 2002, S. 369).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die meisten \u00d6konomen ist das Verh\u00e4ltnis zwischen gemeinwohlorientierter und marktorientierter Produktion im Mittelpunkt, da viele kommerzielle Unternehmen sowohl zu den digitalen Gemeing\u00fctern beitragen und Common Pool Resources in ihren kommerziellen Strategien nutzen. Das Ziel ist die Entwicklung &#8222;offener Strategien&#8220;, die commons-basierte Produktion und verschiedene Arten von crowd-basierten Beitr\u00e4gen in die Unternehmensf\u00fchrung zu integrieren. Ohne starke Ans\u00e4tze zur Regelung der Aneignung der digital commons ist es jedoch nicht sicher, ob gro\u00dfe Unternehmen, die davon profitieren, auch einen Beitrag leisten. Die Sharing Economy arbeitet zwar anf\u00e4nglich auch mit Begriffen des nicht-marktlichen Austausches, hat mittlerweile jedoch jeglichen Bezug zu den Gemeing\u00fctern verloren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong> Verwaltung digitaler Gemeing\u00fcter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderung f\u00fcr die digitalen Gemeing\u00fcter besteht nicht in der Ersch\u00f6pfung der endlichen Ressourcen, sondern darin, die Verf\u00fcgbarkeit der digitalen Ressourcen f\u00fcr alle zu gew\u00e4hrleisten und ihre exklusive Aneignung zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung von Open-Source-Software als Gemeingut umfasst auch die Festlegung rechtlicher Beschr\u00e4nkungen. Gemeinschaften k\u00f6nnen Richtlinien und Verfahren entwickeln, um die Informationsqualit\u00e4t zu sch\u00fctzen, wie im Fall der Wikimedia-Gemeinschaft, die gegen Desinformation vorgeht. Gemeinschaften sind jedoch keine juristischen Personen, selbst wenn sie explizite Grenzen haben. Um diese Einschr\u00e4nkung zu \u00fcberwinden, haben viele digitale Gemeing\u00fcter ihre eigenen Stiftungen als &#8222;Grenzorganisationen&#8220;. Diese sind in der Lage rechtliche, finanzielle, technologische und Governance-Dienste zu erbringen, die die Gemeinschaft selbst nicht leisten kann. Stiftungen spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung der commons, was h\u00e4ufig zu einer expliziten Arbeitsteilung zwischen Freiwilligen der Gemeinschaft und Stiftungsmitarbeitern f\u00fchrt. Heute werden die meisten gro\u00dfen digitalen Gemeing\u00fcter von einer hybriden Struktur aus Gemeinschaft und Stiftung verwaltet. Neben den Aktivit\u00e4ten der Pflege, des Aufbaus von Gemeinschaften, der Kommunikation und der Governance kann die \u00dcberwachung der Einhaltung der gemeinsamen Governance-Regeln, \u00e4hnlich wie bei materiellen commons, in Rollen der Qualit\u00e4tskontrolle, der Rechenschaftspflicht, der Moderation oder der Edition \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Jahr 2000 k\u00e4mpfen die Bef\u00fcrworter des Zugangs zu Wissen, die mit den Bef\u00fcrwortern der digital commons verbunden sind, f\u00fcr eine Regulierung und soziale Institutionen, die ein Gleichgewicht zwischen privaten und \u00f6ffentlichen Interessen herstellen und die digital commons erhalten und erweitern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher kam die Idee?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eines der ersten Beispiele f\u00fcr digital commons ist die Freie-Software-Bewegung der 1980er Jahre, die von Richard Stallman gegr\u00fcndet wurde, um commons f\u00fcr die digitale Software zu schaffen. Stallman, der inspiriert von der Programmier-Kultur der 1970er war, die darauf abzielte Software durch gegenseitige Hilfe zu verbessern, gr\u00fcndete diese Bewegung um die Nutzung und Verbreitung von freier Software zu f\u00f6rdern. Um Missbrauch von jener Software entgegenzuwirken, gr\u00fcndete er die GPL (General Public License). Diese besagt, dass freie Software, die unter dieser Lizenz ver\u00f6ffentlicht wird, ebenfalls unter derselben Lizenz freigegeben werden muss, selbst wenn Ver\u00e4nderungen vorgenommen wurden. Er legte so nicht nur die Grundidee f\u00fcr digital commons, sondern auch f\u00fcr die Copyleft-Lizenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen oder Fluch f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heutzutage ist das gr\u00f6\u00dfte digitale Gemeingut das Internet. Mit dem Internet gibt es viele neue M\u00f6glichkeiten Informationen und Software zu teilen, die wiederum das Wachstum der digitalen Gemeing\u00fcter f\u00f6rdern. Menschen und Organisationen k\u00f6nnen ihre Software, Fotos, allgemeine Informationen und Ideen dank der digital commons sehr einfach teilen, und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In der Corona-Zeit haben digital commons einen gro\u00dfen Beitrag zur <em><a href=\"https:\/\/www3.hhu.de\/buergeruni\/index.php\/2021\/12\/02\/ein-neues-zeitalter-brauchen-wir-digitale-schul-bildung\/\">digitalen Bildung <\/a><\/em> beigetragen. Dennoch ist es fast unvorstellbar was f\u00fcr M\u00f6glichkeiten aber auch Probleme das Internet in Zukunft mit sich bringen wird. Wer wei\u00df, vielleicht hast du Vermutungen?<\/p>\n\n\n\n<p>Fest steht, dass digital commons nicht alleine erfolgreich sein k\u00f6nnen. Sie beruhen auf gesellschaftlichen Beitr\u00e4gen, die nicht immer die h\u00f6chste Qualit\u00e4t haben, aber eine Alternative zum \u00dcberwachungskapitalismus oder der digitalen Kolonialisierung bieten. Daher l\u00e4sst sich final nicht sagen, ob digital commons ein Segen oder ein Fluch f\u00fcr die Zukunft sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Uns w\u00fcrde interessieren was ihr zum Thema digital commons zu sagen habt. Lasst uns doch gerne einen Kommentar mit eurer Meinung da!<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <\/p>\n\n\n\n<p>Dulong de Rosnay, M. &amp; Stalder, F. (2020). Digital commons. Internet Policy Review, 9(4) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Hannah Czeschik, Vanessa Fricke, Zijin Zhang und Lina Maria Gobbel\u00e9 Es ist wieder soweit, eine Pr\u00e4sentation steht an. Jetzt gibt es vieles zu planen und zu ber\u00fccksichtigen. Vielleicht kennt ihr ja den Satz: \u201cBitte nutzt Wikipedia nicht als Quelle f\u00fcr Eure Vortr\u00e4ge!\u201d. Dies mag wohl damit zusammenh\u00e4ngen, dass Wikipedia zu den digital commons geh\u00f6rt. 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