{"id":383,"date":"2023-03-01T15:50:38","date_gmt":"2023-03-01T14:50:38","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=383"},"modified":"2023-03-14T14:30:27","modified_gmt":"2023-03-14T13:30:27","slug":"deliberation-wie-sollte-der-oeffentliche-deliberationsprozess-um-die-regulation-von-humaner-hereditaerer-genomeditierung-gestaltet-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2023\/03\/01\/deliberation-wie-sollte-der-oeffentliche-deliberationsprozess-um-die-regulation-von-humaner-hereditaerer-genomeditierung-gestaltet-sein\/","title":{"rendered":"Deliberation: Wie sollte der \u00f6ffentliche Deliberationsprozess um die Regulation von humaner (heredit\u00e4rer) Genomeditierung gestaltet sein?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>von Margarethe Betz, Laura Willing, Leonie Seeger, Hendrik Breuer<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie jede neue Technologie wirft die CRISPR-Cas9-Technologie verschiedene ethische, rechtliche und gesellschaftliche Bedenken auf. Wie vermeiden wir, dass die CRISPR-Cas9-Technologie ungleiche Zugangsm\u00f6glichkeiten zu gesundheitlichen Vorteilen schafft und dass alle Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer finanziellen Lage oder Zugeh\u00f6rigkeit zu bestimmten Gruppen oder Nationen, Zugang zu dieser Technologie haben? Wie stellen wir sicher, dass diese Technologie der Verbesserung der menschlichen Gesundheit dient und nicht nur der Gewinnmaximierung von Unternehmen? Welche Auswirkungen hat der Eingriff in das menschliche Genom auf sozialer und gesellschaftlicher Ebene und wie kann die Integrit\u00e4t verschiedener Bev\u00f6lkerungsgruppen gesch\u00fctzt werden? Wie k\u00f6nnen wir sicherstellen, dass die Anwendung ethisch und demokratisch verantwortungsbewusst ist?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"518\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel-1024x518.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-384\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel-1024x518.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel-300x152.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel-768x388.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel-1536x777.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Titel.png 1586w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kritische Auseinandersetzung mit den potentiellen Folgen der Keimbahnforschung und Keimbahnintervention kann im Rahmen eines \u00f6ffentlichen Deliberationsprozess geschehen. Im folgenden Artikel werden wir uns der Frage widmen, wie so ein \u00f6ffentlicher Deliberationsprozess um die Regulierung von humaner Genomeditierung gestaltet sein sollte. Falls ihr euch fragt, was man unter Genomeditierung oder Keimbahnintervention versteht, dann schaut gerne <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2023\/03\/01\/die-wichtigsten-begriffe-rund-ums-genome-editing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter einem \u201cDeliberationsprozess\u201d versteht man den Austausch von Pro- und Kontra- Argumenten mit dem Ziel, anhand dieser Argumente die bestm\u00f6gliche L\u00f6sung f\u00fcr eine bestimmte Problematik zu finden. Bei einem \u00f6ffentlichen Deliberationsprozess geschieht dies nicht nur unter Einbezug von Politiker*innen und<em> <\/em>wissenschaftlichen Expert*innen. Die Meinung der Allgemeinbev\u00f6lkerung ist hier auch gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum ein \u00f6ffentlicher Deliberationsprozess?<\/strong><br>Um uns der Frage widmen zu k\u00f6nnen, wie so ein Prozess gestaltet sein sollte, muss zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, warum ein \u00f6ffentlicher Deliberationsprozess in Bezug auf Keimbahninterventionen \u00fcberhaupt so wichtig ist. Eine Beteiligung der B\u00fcrger*innen bei einem Deliberationsprozess bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen f\u00fchrt der Einbezug der \u00d6ffentlichkeit in solche Prozesse dazu, dass in der Bev\u00f6lkerung ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr politische und wissenschaftliche Entscheidungen entsteht. Dadurch wird ein st\u00e4rkeres Vertrauen und st\u00e4rkere Akzeptanz in die Politik, politische Entscheidungsprozesse und die Wissenschaft geschaffen. Durch \u00f6ffentliche Deliberationsprozesse k\u00f6nnen auch Gruppen, die bisher schwer zu beteiligen waren, erreicht werden und Perspektiven, die bisher wenig beachtet wurden, zuk\u00fcnftig in Entscheidungsprozessen ber\u00fccksichtigt werden. Es k\u00f6nnen au\u00dferdem Sorgen und Bed\u00fcrfnisse der Allgemeinbev\u00f6lkerung identifiziert und bessere politische Entscheidungen getroffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade f\u00fcr den Deliberationsprozess um Keimbahnintervention ist die B\u00fcrger*innenbeteiligung besonders wichtig. Politische Entscheidungen, die Keimbahninterventionen betreffen, sollten nicht nur von einer  kleinen Expert*innengruppe getroffen werden. Die Konsequenzen solcher politischen Entscheidungen werden weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die gesamte gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige Bev\u00f6lkerung haben. Daher ist es wichtig, m\u00f6glichst viele verschiedene Perspektiven in die Entscheidung miteinzubeziehen. Nur so lassen sich alle potentiellen \u00f6konomischen, kulturellen, sozialen und ethischen Konsequenzen verschiedener politischer Entscheidungen identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-386\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-1024x576.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-300x169.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-768x432.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-1536x864.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mind-Map-Brainstorm-2048x1152.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das B\u00fcrgerpanel \u2013 Ein guter Weg, jede*n zu befragen?<\/strong><br>Nachdem wir \u00fcber Deliberationsprozesse und deren Vorteile gesprochen haben, ist es nun wichtig, anhand von zwei Beispielen aufzuzeigen, wie solche Prozesse aussehen und ablaufen k\u00f6nnen. Aus dutzenden verschiedenen Beispielen f\u00fcr Deliberationsprozesse gibt es zwei, die bei unseren Recherchen besonders ins Auge fielen. Als erstes Beispiel gibt es das sogenannte <strong>B\u00fcrgerpanel<\/strong>, welches wir im Nachhinein als nicht sonderlich guten Weg des Deliberationsprozesses empfunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein B\u00fcrgerpanel ist eine regelm\u00e4\u00dfige Befragung von repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern (500-2500), um ihre Meinung zu aktuellen Entscheidungsfragen zu erfahren. Es werden feste Teilnehmende ausgew\u00e4hlt und es kann auch nachbest\u00fcckt werden, um ein breiteres Spektrum zu erreichen. B\u00fcrgerpanels k\u00f6nnen von Politiker*innen und anderen Interessierten in Auftrag gegeben. Es gibt auch den Effekt, dass unter den Teilnehmenden die Rekrutierung f\u00fcr weitere Verfahren meist h\u00f6her ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse dieser weiteren Befragungsrunden werden dann erneut in die regelm\u00e4\u00dfigen Befragungen eingef\u00fcgt. Somit kommt es zu einem kontinuierlichen Ver\u00e4nderungsprozess. B\u00fcrgerpanels sind gut daf\u00fcr geeignet, die Meinung einer Gro\u00dfzahl von B\u00fcrger*innen zu aktuellen Entscheidungsfragen einzuholen und in manchen F\u00e4llen sogar weitere Teilnehmer*innen f\u00fcr andere deliberative Beteiligungsverfahren zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt jedoch einige Faktoren, weshalb ein B\u00fcrgerpanel f\u00fcr eine Diskussion \u00fcber <em>Genome Editing<\/em> weniger geeignet ist: Beim B\u00fcrgerpanel wird die Informiertheit der B\u00fcrger*innen nicht ber\u00fccksichtigt. Da keine Aufkl\u00e4rung durch Expert*innen und kein Meinungsaustausch stattfindet, k\u00f6nnen die Beteiligten keinen wohlinformierten Standpunkt ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"267\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-1024x267.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-387\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-1024x267.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-300x78.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-768x200.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-1536x400.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/B\u00b4\u2510\u00a2rgerpanel-1-2048x534.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Deliberative Polling \u2013 Infomesse f\u00fcr alle?<\/strong><br>Insgesamt k\u00f6nnen B\u00fcrgerpanels zwar einen wertvollen Beitrag zur Diskussion \u00fcber Genom-Editierung in der Gesellschaft leisten, sie sind jedoch bspw. aufgrund der fehlenden strukturierten Beratung und dem fehlenden Input von Expert*innen nicht so gut geeignet. Ein besseres Beispiel ist hier das <strong>Deliberative Polling<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich um eine Befragungsmethode, bei der in zwei zeitlich voneinander getrennten Phasen, Meinungen der beteiligten B\u00fcrger*innen abgefragt werden. Zwischen dieser Befragungsphase findet eine umfangreiche Informationsvermittlung statt. Nach der ersten Befragung bekommen die Teilnehmer*innen die M\u00f6glichkeit, ihr Wissen \u00fcber das jeweilige Thema, hier in unserem Fall die Keimbahnintervention, zu vertiefen und dar\u00fcber zu beraten. Daf\u00fcr werden im Rahmen einer zwei- bis dreit\u00e4gigen Veranstaltung in mehreren Kleingruppen Diskussionen, sowie Plenarsitzungen durchgef\u00fchrt. Die Teilnehmer*innen erhalten f\u00fcr ihre Mitwirkung eine Aufwandsentsch\u00e4digung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Informationsphase folgt die zweite Befragung. Hier wird dieselbe Frage wie am Anfang gestellt. Ein ver\u00e4ndertes Antwortverh\u00e4ltnis verdeutlicht, wie sich Informationsvermittlung und Diskussion auf das Wissen und die Meinungen der Teilnehmer*innen auswirken kann. Des Weiteren wird empfohlen, die Informationsphase in lokalen Radio- oder TV-Sendungen zu \u00fcbertragen, um einen breiten Anteil der \u00d6ffentlichkeit und Gesellschaft miteinzubeziehen, da bei dem Deliberative Polling max. zwischen 300 und 500 Personen teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt allerdings auch offene Fragen, die das Deliberative Polling betreffen: Wer finanziert die Veranstaltung (mit Blick auf Anreise, Ort, Arbeitsaufwand etc.)? Wo soll diese stattfinden? Welche Personen werden als Teilnehmer*innen eingeladen? Wer \u00fcbermittelt die wichtigen Informationen? Und wenn diese Prozesse auf internationaler Ebene stattfinden sollen, wie k\u00f6nnen Sprachbarrieren \u00fcberbr\u00fcckt werden? Diese und noch weitere Fragen kommen auf, wenn man sich mit Deliberative Polling auseinandersetzt. Sobald diese Fragen aber gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen und solche Veranstaltungen durchdacht stattfinden k\u00f6nnen, ist Deliberative Polling eine gute Ma\u00dfnahme, die Gesellschaft in ein solch komplexes Thema, wie Keimbahninterventionen, mit einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellt man Deliberative Polling und das B\u00fcrgerpanel gegen\u00fcber, f\u00e4llt sofort auf, dass eine deliberative Befragung die bessere Wahl f\u00fcr einen Deliberationsprozess, im Bezug auf die Keimbahnintervention, darstellt. Das Deliberative Polling bietet Struktur, Repr\u00e4sentation und die n\u00f6tige Sachkunde f\u00fcr eine umfangreiche Diskussion \u00fcber Keimbahninterventionen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"259\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-1024x259.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-388\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-1024x259.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-300x76.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-768x194.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-1536x388.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Deliberative-Polling-2048x518.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das zuversichtliche deliberative Verfahren<\/strong><br>Idealerweise sollten deliberative Verfahren klar strukturiert sein. Die Teilnehmenden sollten zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt sein, aber gleichzeitig auch Repr\u00e4sentant*innen aller relevanten Interessensgruppen beinhalten. Genauso sollten <a href=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2023\/03\/01\/expertin-oder-nicht-das-ist-hier-die-frage\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wissenschaftliche Expert*innen<\/a> an Deliberationsprozessen beteiligt und f\u00fcr den anschlie\u00dfenden Austausch von Meinungen au\u00dferhalb der Panels zur Verf\u00fcgung stehen. Vor allem sollten deliberative Verfahren zur Keimbahnintervention m\u00f6glichst transnational organisiert sein, da Keimbahninterventionen alle Menschen betreffen. Nur so kann ein erfolgreicher Deliberationsprozess gef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Margarethe Betz, Laura Willing, Leonie Seeger, Hendrik Breuer Wie jede neue Technologie wirft die CRISPR-Cas9-Technologie verschiedene ethische, rechtliche und gesellschaftliche Bedenken auf. 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