{"id":50,"date":"2020-06-26T14:32:00","date_gmt":"2020-06-26T14:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=50"},"modified":"2023-02-07T14:34:57","modified_gmt":"2023-02-07T14:34:57","slug":"wir-bloggen-den-weg-frei-studierende-schaffen-zugaenge-zu-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2020\/06\/26\/wir-bloggen-den-weg-frei-studierende-schaffen-zugaenge-zu-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Wir bloggen den Weg frei! Studierende schaffen Zug\u00e4nge zu Wissenschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von <\/em><a href=\"https:\/\/artefaktphilosophie.wordpress.com\"><em>Dr. Amrei Bahr<\/em><\/a><em> und <\/em><a href=\"https:\/\/www.annasossdorf.de\"><em>Dr. Anna So\u00dfdorf<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www3.hhu.de\/buergeruni\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Beitragsbild-WissKomm-schmal-1024x551.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-659\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-very-dark-gray-color has-text-color\">\u201eWarum einfach, wenn\u2019s auch kompliziert geht?\u201c Wer Wissenschaftler_innen reden h\u00f6rt, gewinnt schnell den Eindruck, dass Wissenschaft nach diesem Motto funktioniert. Schlie\u00dflich ist die Sprache der Wissenschaft h\u00e4ufig sperrig, unverst\u00e4ndlich und voller langer W\u00f6rter. Au\u00dferdem hat kein Mensch Spa\u00df daran, so viele Fachbegriffe nachzuschlagen, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings\nist es wichtig, Wissenschaft f\u00fcr alle verst\u00e4ndlich zu machen. Denn\nwissenschaftliche Erkenntnisse helfen, die Welt besser zu verstehen und gut\ninformierte Entscheidungen zu treffen \u2013 nicht nur w\u00e4hrend einer Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum\nsind Wissenschaftler_innen eigentlich so schwer zu verstehen? Wer an sehr\nkomplizierten und speziellen Ph\u00e4nomenen forscht, muss sich pr\u00e4zise ausdr\u00fccken,\ndamit keine Missverst\u00e4ndnisse entstehen. Au\u00dferdem reden Wissenschaftler_innen\nmeist nur untereinander \u00fcber ihre Forschung \u2013 mit Leuten also, die sich genauso\ngut auskennen wie sie selbst. Wie aber kann man Menschen, die vom Thema wenig\nAhnung haben, helfen, die Wissenschaft trotzdem zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier\nkommt die Wissenschaftskommunikation ins Spiel. Dabei wird komplizierte\nForschung so erkl\u00e4rt, dass m\u00f6glichst jede\/r sie verstehen kann. Diese Arbeit\nmachen oft die Wissenschaftler_innen selbst, aber auch\nWissenschaftsjournalist_innen oder die Pressestellen von Universit\u00e4ten.\nAllerdings ist das gar nicht so einfach. Denn wenn man versucht, etwas\nKompliziertes einfach zu erkl\u00e4ren, kommt am Ende h\u00e4ufig etwas Falsches dabei\nheraus. Oder vielleicht nur noch die halbe Wahrheit. <\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb\nist Wissenschaftskommunikation nichts, was man mal eben nebenbei machen kann:\nSie muss gut ge\u00fcbt sein. Studierende sollten Wissenschaftskommunikation daher\nbereits im Studium erlernen und ein\u00fcben. In unserem Seminar\n\u201eWissenschaftskommunikation im digitalen Raum \u2013 Studierende bloggen zu\nTeilhabe, Partizipation und Zugang\u201c passiert genau das.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmer_innen dieses Seminars \u2013 18 Studierende aus den Studieng\u00e4ngen Philosophie, Medien und Politik, Medien- und Kulturwissenschaften und Transkulturalit\u00e4t \u2013 schreiben hier keine 20 Seiten lange Hausarbeit, sondern kurze, allgemeinverst\u00e4ndliche Blogbeitr\u00e4ge. Sie lernen, wie sie wissenschaftliche Inhalte f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit verst\u00e4ndlich und interessant verpacken k\u00f6nnen. Die Beitr\u00e4ge, die entstehen, schaffen einen Zugang zu Wissenschaft und befassen sich auch inhaltlich damit, wie Menschen an Gesellschaft sowie Politik teilhaben k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unser Seminar umfasst vier Unterthemen, die alle auf Teilhabe, Partizipation und Zugang bezogen sind und zu denen jeweils ein Blogbeitrag entsteht: <em>Fridays For Future<\/em>, <em>Gender &amp; Race<\/em>, <em>Open Access<\/em> und <em>TikTok &amp; Co<\/em>. Die Studierenden arbeiten ihre Blogbeitr\u00e4ge in Gruppen aus. Anschlie\u00dfend unterst\u00fctzen sie sich gegenseitig mit einem in der Wissenschaft bew\u00e4hrten Verfahren: der R\u00fcckmeldung durch <em>Peers<\/em>, Personen also, die dieselben fachlichen Kenntnisse haben wie die Verfasser_innen selbst. <\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;ersten Blogbeitrag zu&nbsp;<em>FridaysFor&nbsp;Future<\/em>&nbsp;wird es zun\u00e4chst einen kurzen Einblick in die Bewegung, ihre Entstehung und die Ziele der Aktivist_innen geben. Im Fokus steht dann die Frage, wer bei&nbsp;<em>FridaysFor&nbsp;Future<\/em>&nbsp;eigentlich aktiv mitdemonstriert. Den Artikel findet ihr ab dem 3.7. hier auf dem Blog! <\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei der Vorbereitung des Seminars haben wir sehr von einem Workshop zum Wissenschaftsbloggen von <\/em><a href=\"https:\/\/susannegeu.de\"><em>Susanne Geu<\/em><\/a><em> profitiert \u2014 vielen Dank, liebe Susanne, f\u00fcr den wertvollen Input! Herzlich danken m\u00f6chten wir auch Lukas Gallach und <\/em><a href=\"https:\/\/twitter.com\/JanCloppenburg\"><em>Jan Cloppenburg<\/em><\/a><em> f\u00fcr ihre hilfreichen Kommentare und Anregungen zu einer fr\u00fcheren Version dieses Beitrags.<\/em> <em>Wir bedanken uns zudem f\u00fcr die F\u00f6rderung des Seminars durch den <a href=\"https:\/\/www.elearning.hhu.de\">eLearning-F\u00f6rderfonds der HHU<\/a> &#8212; damit konnten wir einen digitalen Seminarraum einrichten, der trotz Corona-Pandemie einen vielf\u00e4ltigen und lebendigen Austausch erm\u00f6glicht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Dr. Amrei Bahr und Dr. Anna So\u00dfdorf \u201eWarum einfach, wenn\u2019s auch kompliziert geht?\u201c Wer Wissenschaftler_innen reden h\u00f6rt, gewinnt schnell den Eindruck, dass Wissenschaft nach diesem Motto funktioniert. Schlie\u00dflich ist die Sprache der Wissenschaft h\u00e4ufig sperrig, unverst\u00e4ndlich und voller langer W\u00f6rter. 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