{"id":517,"date":"2023-05-30T10:34:21","date_gmt":"2023-05-30T08:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=517"},"modified":"2023-05-30T10:48:44","modified_gmt":"2023-05-30T08:48:44","slug":"storytelling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2023\/05\/30\/storytelling\/","title":{"rendered":"Storytelling"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Katharina Reher<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist \u00fcblich, dass wissenschaftliche Tagungen im Anschluss dokumentiert werden. Aber was und f\u00fcr wen m\u00f6chten wir eigentlich die Inhalte festhalten? Wie nachhaltig im \u00f6kologischen, aber auch im wissenschaftlichen Sinne sind Fachtagungsb\u00e4nde? Diese und viele weitere Fragen treiben uns um. Unser Ziel: Tagungsb\u00e4nde neu denken! Dokumentation soll kritisch hinterfragen, neue Denkanst\u00f6\u00dfe und einen Mehrwert liefern, ein aktiver Prozess und vor allem nachhaltig sein. Nur wie? Wir erarbeiten diese Dokumentation unter anderem mit der Methode des <em>Storytellings<\/em>, mit der wir Wissen anhand narrativer Erz\u00e4hlungen weitergeben m\u00f6chten<em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Monaten begleiten wir drei Personen, die ihre Erwartungen an das Symposium und ihre Erfahrungen w\u00e4hrend und nach dem Symposium mit uns teilen und aufarbeiten. Im Fokus steht dabei die Fragestellung, ob und wenn ja, welche Impulse das Symposium vermittelt hat und ob gewonnene Anregungen im (Berufs-)Alltag implementiert werden oder zu Ver\u00e4nderungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten nachhaltige Ver\u00e4nderungen sichtbar machen und den Fokus auf die Teilnehmenden legen. Sie sind es, die die Tagung konstituieren und mitgestalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Storyteller*innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um einen m\u00f6glichst umfassenden Einblick zu bekommen, wurden daf\u00fcr drei Personen ausgew\u00e4hlt, die das Symposium aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt haben. Aus der Studierenden-Perspektive wird uns Rune Knaak berichten, die im <a href=\"https:\/\/www.kuk.hhu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Master Kunstvermittlung und Kulturmanagement<\/a> an der HHU studiert. Die Teilnehmenden-Perspektive vertritt Dr. Sascha F\u00f6rster, der Leiter des <a href=\"https:\/\/www.duesseldorf.de\/theatermuseum\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Theatermuseums<\/a> D\u00fcsseldorfs und des Dumont-Lindemann-Archivs der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf. F\u00fcr die Sicht der Vortragenden hat sich Sina Herrmann bereit erkl\u00e4rt, ihre Eindr\u00fccke und Learnings mit uns zu teilen. Sie ist Projektleiterin Klimaschutz und Nachhaltigkeit beim <a href=\"https:\/\/www.museumsbund.de\/ag-klimaschutz-und-nachhaltigkeit-untergruppen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Museumsbund e.V.<\/a> und leitete am zweiten Symposiumstag den Workshop zum Thema <em>Museen im Klimawandel \u2013 Organisieren, handeln und mobilisieren f\u00fcr (mehr) Klimaschutz im Museum<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1024\" data-id=\"520\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rune-Knaak.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-520\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rune-Knaak.jpg 1000w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rune-Knaak-293x300.jpg 293w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Rune-Knaak-768x786.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rune Knaak<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"621\" data-id=\"521\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-1024x621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-521\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-1024x621.jpg 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-300x182.jpg 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-768x465.jpg 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-1536x931.jpg 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Sascha-Foerster-Bildrechte-Uwe-Schaffmeister-2048x1241.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sascha F\u00f6rster <br>Foto: Stadt D\u00fcsseldorf \/ Uwe Schaffmeister<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"750\" data-id=\"519\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-1024x750.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-519\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-1024x750.jpg 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-300x220.jpg 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-768x563.jpg 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-1536x1125.jpg 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Herrmann_Sina1-1-2048x1500.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sina Hermann<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erwartungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen ersten Eindruck haben wir allen drei Storyteller*innen sowohl vor dem Symposium als auch eine Woche danach jeweils einen kurzen Fragebogen zugesandt, in dem ihre Erwartungen an das Symposium und erste Impressionen nach der Teilnahme am Symposium abgefragt wurden. Die Erwartungen unserer Storyteller*innen an das Symposium waren sich sehr \u00e4hnlich: Alle m\u00f6chten durch ihre Teilnahme ihr inhaltliches Wissen vertiefen, neue L\u00f6sungsans\u00e4tze kennenlernen und verstehen sowie mit Personen in den Austausch treten, die Expert*innen im Bereich der Nachhaltigkeit sind und als Vorbilder dienen. F\u00fcr Sascha war das Symposium dar\u00fcber hinaus eine M\u00f6glichkeit, Inspiration f\u00fcr seine eigene Organisation zu sammeln, \u201e(\u2026) um aus diskursivem Wissen Handlungsimpulse zu bekommen.\u201c Rune erz\u00e4hlte uns au\u00dferdem, dass sie derzeit ein Thema f\u00fcr ihre Abschlussarbeit suche: \u201eVielleicht ergibt sich im Rahmen des Symposiums eine Fragestellung, die ich in meiner Masterarbeit untersuchen m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erste Eindr\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Befragung eine Woche nach dem Symposium fiel sehr positiv aus: Die Erwartungen seien erf\u00fcllt worden und die Teilnahme habe sich gelohnt. Durch das Symposium habe man nicht nur viele wertvolle Impulse vermittelt bekommen, sondern auch spannende neue Projekte und Institutionen kennengelernt. Als ein Beispiel wurde <em>The <\/em><a href=\"https:\/\/www.the-changency.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Changency<\/em><\/a> genannt, ein Unternehmen f\u00fcr Nachhaltigkeitsberatung in der Musikindustrie, mit ihrem Projekt <em>Plant a Seeed<\/em> \u2013 solche Projekte kennenzulernen sei inspirierend und w\u00fcrde dazu f\u00fchren, auch die eigene innere Haltung zu Nachhaltigkeit mehr manifestieren zu wollen und sich weiterzubilden. Auch die Teilnahme an den Workshops sei produktiv gewesen, Rune m\u00f6chte beispielsweise nach der Teilnahme am Workshop <em>Material und Kreislauf \u2013 Theater nachhaltig gedacht<\/em> \u201e(&#8230;) gerne noch viel mehr \u00fcber das Thema erfahren.\u201c Sascha m\u00f6chte sich \u00fcber das Symposium hinaus \u201e(\u2026) gerne mehr und ausf\u00fchrlicher mit Klimabilanzen besch\u00e4ftigen\u201c. Referentin Sina war ebenfalls sehr zufrieden mit ihrem Workshop und war besonders von der Kreativit\u00e4t der Workshopgruppe begeistert. Au\u00dferdem betont sie, dass Kommunikation \u2013 wie bei fast allem \u2013 der wichtigste Bestandteil von Nachhaltigkeit sei: \u201e(\u2026) am Ende geht es bei Nachhaltigkeitsprozessen darum, alle mitzunehmen, zu \u00fcberzeugen, zu h\u00f6ren, wertsch\u00e4tzend zu behandeln und einzubinden.\u201c Da k\u00f6nnen wir Sina nur zustimmen und sind umso gl\u00fccklicher, dass unsere Dokumentation zur Aufarbeitung des Symposiums ebenfalls einen kleinen Beitrag zum Nachhaltigkeitsdiskurs leisten kann. Apropos Beitrag \u2013 der n\u00e4chste kommt in der kommenden Woche!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Katharina Reher<\/strong> ist Studierende im Masterstudiengang <em>Kunstvermittlung und Kulturmanagement<\/em> an der HHU und bildet gemeinsam mit Melina Hartmann und Nienke W\u00fcst das <a href=\"https:\/\/www.kuma.hhu.de\/duesseldorfer-symposium-fuer-nachhaltigkeit-in-kunst-und-kultur\/teamprojekte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Team Dokumentation<\/a>, welches das <em>D\u00fcsseldorfer Symposium zur Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur <\/em>inhaltlich nachbereitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Katharina Reher Es ist \u00fcblich, dass wissenschaftliche Tagungen im Anschluss dokumentiert werden. Aber was und f\u00fcr wen m\u00f6chten wir eigentlich die Inhalte festhalten? Wie nachhaltig im \u00f6kologischen, aber auch im wissenschaftlichen Sinne sind Fachtagungsb\u00e4nde? Diese und viele weitere Fragen treiben uns um. 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