{"id":584,"date":"2023-06-26T14:05:41","date_gmt":"2023-06-26T12:05:41","guid":{"rendered":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/?p=584"},"modified":"2023-06-26T14:07:04","modified_gmt":"2023-06-26T12:07:04","slug":"workshop-3-how-to-co2-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/2023\/06\/26\/workshop-3-how-to-co2-bilanz\/","title":{"rendered":"Workshop 3: How to CO2-Bilanz!"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Nienke W\u00fcst<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>You can\u2019t manage what you can\u2019t measure.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser bekannte Leitsatz aus der Betriebswirtschaftslehre gilt ebenfalls im Management von Kulturinstitutionen. Bevor man Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit einleitet, ist es ratsam, eine Bestandsaufnahme zu machen, um Problemfelder zu identifizieren, Kennzahlen zu ermitteln und anhand dieser Priorit\u00e4ten abzuleiten, welche Ma\u00dfnahmen am sinnvollsten sind und welche Zielwerte man mit ihnen erreichen m\u00f6chte. Hierf\u00fcr kann es sich lohnen, in eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz zu investieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Workshop <em>How to CO2-Bilanz!<\/em> stellte Rebecca Heinzelmann vor, was eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz ist, wie sie funktioniert und unter welchen Bedingungen sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Rebecca Heinzelmann&nbsp;ist als Kultur- und Nachhaltigkeitsmanagerin t\u00e4tig und arbeitet aktuell mit mehreren Organisationen an CO<sub>2<\/sub>-Bilanzen, Prozessbegleitungen und Strategien. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-1024x768.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-585\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-1024x768.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-300x225.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-768x576.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-1536x1152.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Nienke-Wuest-2048x1536.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a9 Nienke W\u00fcst<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch was kann mich sich unter einer CO<sub>2<\/sub>-Bilanz \u00fcberhaupt vorstellen? Die Definition steckt in den Wortbestandteilen selbst: CO<sub>2<\/sub> ist ein nat\u00fcrlicher Bestandteil der Luft, ohne den das Leben auf der Erde nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Eine steigende CO<sub>2<\/sub>-Konzentration in der Erdatmosph\u00e4re f\u00fchrt jedoch zu einer Erw\u00e4rmung derselbigen, hier spricht man vom sogenannten Treibhauseffekt und von CO<sub>2<\/sub> als Treibhausgas. CO<sub>2<\/sub> entsteht bei zahlreichen Prozessen, u.a. bei der Verbrennung fossiler und regenerativer Rohstoffe, im Verkehr und in der Landwirtschaft. Eine Bilanz ist eine zusammenfassende Gegen\u00fcberstellung von Wertkategorien, die als Grundlage f\u00fcr eine Entscheidungsfindung dienen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz ist also zun\u00e4chst eine Statusanalyse, die das Ziel verfolgt, alle Faktoren einer Organisation bzw. eines Betriebs zu identifizieren, die sich auf das Klima auswirken. Die errechneten Werte beschreiben, welche Menge an Treibhausgas-Emissionen produziert werden und auf welche bestimmten Aktivit\u00e4ten sie zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Diese Aktivit\u00e4ten schlie\u00dfen alle Bereiche des betrieblichen Prozesses ein, u.a. das Produkt, das Unternehmen, Veranstaltungen und Projekte und auch der pers\u00f6nliche CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck aller Beteiligten. Berechnet werden direkte (z.B. Energieverbr\u00e4uche) und indirekte Treibhausgasemissionen (z.B. Gesch\u00e4ftsreisen), die durch die Aktivit\u00e4ten eines Unternehmens entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>How to CO<sub>2<\/sub>-Bilanz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rebecca stellte im Anschluss an die Definition vor, in welchen Schritten der Prozess einer Klimabilanzierung abl\u00e4uft. Der erste Schritt wird als \u201eMapping\u201c bezeichnet: Dabei werden zun\u00e4chst alle einzelnen Aktivit\u00e4ten gesammelt, die in einer Organisation stattfinden m\u00fcssen, um ein Produkt zu produzieren oder den Gesch\u00e4ftszweck umzusetzen, und bei denen CO<sub>2<\/sub> entsteht. Hier konnten die Seminarteilnehmenden selbst aktiv werden: In Kleingruppen sollten sie sich vorstellen, als Team einer Organisation im Kulturbereich eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz umsetzen zu wollen. Dabei kam an Aktivit\u00e4ten sofort Einiges zusammen: Leihverkehr, Ausstellungsinventar, Flyer und Plakate, B\u00fcroartikel, Heizung, Klimatisierung, Depot, die Anreise der Besucher*innen und und und \u2026 Man merkt, selbst in kleineren Organisationen kommen schnell viele Faktoren zusammen. F\u00fcr eine bessere \u00dcbersicht und Struktur k\u00f6nnen Einzelaktivit\u00e4ten, die in Zusammenhang miteinander stehen, zu sog. <em>Clustern<\/em> zusammengefasst werden. Beispielsweise k\u00f6nnen die Emissionsquellen Strom-, Wasserverbrauch, Heizung und M\u00fcllentsorgung bzw. Recycling unter der Kategorie <em>Geb\u00e4ude<\/em> zusammengefasst werden oder Dienstreisen, Transport, Anfahrt von Mitarbeitenden, etc. unter dem Punkt <em>Mobilit\u00e4t<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann-1024x771.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-586\" srcset=\"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann-1024x771.png 1024w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann-300x226.png 300w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann-768x578.png 768w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann-1536x1156.png 1536w, https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Rebecca-Heinzelmann.png 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a9 Rebecca Heinzelmann<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmenden bemerkten ebenfalls, dass der Prozess des Mappings schnell zu einem \u201eFass ohne Boden\u201c werden kann, also immer weitere Emissionsquellen gefunden werden k\u00f6nnen, je nachdem, welche Aspekte man in die Bilanz miteinbezieht. Z\u00e4hlt man die Emissionen externer Dienstleister*innen ebenfalls hinzu? Wie verh\u00e4lt es sich mit Daten, die man nicht ganz genau bestimmen kann, z.B. mit welchen Transportmitteln Besucher*innen angereist sind und wie viel CO<sub>2<\/sub> dabei entstand? Diese und weitere Fragen tauchten w\u00e4hrend des Workshops auf. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung einer Klimabilanzierung ist es aus pragmatischen Gr\u00fcnden daher absolut notwendig, eine Systemgrenze zu definieren, also festzulegen, innerhalb welcher zeitlichen, organisatorischen und operativen Grenzen, Daten f\u00fcr die Institution erhoben werden sollen. Beispielsweise kann man den Analysezeitraum auf ein Jahr oder eine Spielzeit begrenzen, was den Prozess bereits deutlich \u00fcberschaubarer macht. Au\u00dferdem muss man sich die Frage stellen, welche Emissionen f\u00fcr die Analyse besonders relevant \u2013 im Sinne von steuerbar \u2013 sind. Unter anderem tr\u00e4gt das Publikum einer Kulturinstitution wesentlich zu den entstehenden CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bei, sein Verhalten ist durch die Organisation jedoch kaum bis gar nicht steuerbar, w\u00e4hrend sich f\u00fcr das Verhalten im eigenen Team wesentlich effektiver Ma\u00dfnahmen entwickeln und umsetzen lassen, z.B. indem intern Fahrgemeinschaften gebildet werden. Anhand der Systemgrenze und einer solchen Wesentlichkeitsanalyse kann also festgelegt werden, welche Emissionsquellen man in der CO<sub>2<\/sub>-Bilanz genauer beleuchten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Handreiche hierzu kann das <a href=\"https:\/\/ghgprotocol.org\/calculation-tools-and-guidance\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Greenhouse Gas Protocol<\/a> dienen, welches Rebecca im Workshop vorstellte. Das Greenhouse Gas Protocol unterscheidet drei verschiedene \u201eScopes\u201c. Scope 1: direkte Emissionsquellen, die man selbst besitzt bzw. kontrolliert (z.B. eigene Fahrzeuge, \u00d6l-\/Gasheizung, Diesel-Generatoren), Scope 2: eingekaufte Energie, die an einem anderen Ort produziert wird (z.B. Strom, Fernw\u00e4rme) und Scope 3: indirekte Emissionen, die aus Aktivit\u00e4ten des Betriebes entstehen (z.B. Gesch\u00e4ftsreisen, Beschaffung, Abfallmanagement).<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kann es weitergehen zum n\u00e4chsten Schritt: die Datenerfassung. \u201eJede Klimabilanz ist nur so gut wie ihre Daten\u201c, formulierte Rebecca im Workshop treffend. Die Datenerfassung kann so ablaufen, dass pro Cluster eine verantwortliche Person abgestellt wird, die dann die notwendigen und zur Verf\u00fcgung stehenden Daten sammelt. F\u00fcr die Daten k\u00f6nnen die unterschiedlichsten Quellen herangezogen werden, z.B. Ablesen von Z\u00e4hlerst\u00e4nden, Besuchszahlen, Frageb\u00f6gen und Onlineumfragen, Speditionen, Vertr\u00e4ge und viele weitere M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Grundlage der gesammelten Daten kann die Berechnung und Auswertung der Emissionen beginnen. Die Formel, die dabei in einem CO<sub>2<\/sub>-Rechner verwendet wird, ist relativ simpel:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Aktivit\u00e4tsdaten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; x<\/strong><\/td><td><strong>Emissionsfaktor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; =<\/strong><\/td><td><strong>&nbsp;CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>z.B. 1.540 km<\/td><td>z.B. Zugreise (0,032)<\/td><td>49 kg CO<sub>2<\/sub>e<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Was verbirgt sich hinter diesen Angaben? Die Aktivit\u00e4tsdaten sind die konkreten Verbrauchsdaten, die zuvor von der Organisation ermittelt wurden. Dabei handelt es sich um Verbrauch, der in Kilometern, kWh, Kilogramm etc. gemessen werden kann. Der Emissionsfaktor \u201egibt an, wie viel Kilogramm (kg) oder Tonnen Treibhausgase beim Einsatz einer definierten Menge eines Energietr\u00e4gers freigesetzt werden. Emissionsfaktoren haben zumeist die Einheit kg CO<sub>2<\/sub>&nbsp;pro kg Energietr\u00e4ger. Sie erlauben es auch, verschiedene Energietr\u00e4ger mit Blick auf ihre Klimawirkung zu vergleichen.\u201c<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Emissionsfaktoren sind bereits definierte Werte, die sich aus unterschiedlichen Quellen beziehen lassen, beispielsweise dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt oder der Europ\u00e4ischen Umweltagentur. Die Aktivit\u00e4tsdaten multipliziert um den Emissionsfaktor ergeben dann das CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>der jeweiligen Aktivit\u00e4t. Diese Rechnung wird f\u00fcr alle definierten Aktivit\u00e4ten und Verbrauchsg\u00fcter durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse k\u00f6nnen dann in einem Bericht dargestellt werden, der als Basis daf\u00fcr dient, Priorit\u00e4ten zu setzen und konkrete Ziele und Ma\u00dfnahmen zu formulieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum CO<sub>2<\/sub>-Bilanz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es l\u00e4sst sich bereits erahnen, dass eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz ein aufwendiger, kleinteiliger und somit komplexer Prozess ist, der zeitliche und finanzielle Ressourcen kostet \u2013 Ressourcen, die man eventuell auch direkt f\u00fcr Ma\u00dfnahmen umsetzen k\u00f6nnte, ohne vorherige Bilanz. In eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanzierung sollte laut Rebecca nur dann investiert werden, wenn auch tats\u00e4chlich die Ambition besteht, anhand der ermittelten Ergebnisse konkrete Verbesserungsma\u00dfnahmen anzusto\u00dfen, es darf also nicht bei einer blo\u00dfen Bestandsaufnahme bleiben. Man muss zuvor abw\u00e4gen, worin der gr\u00f6\u00dfere Mehrwert f\u00fcr eine Institution besteht. Eine CO<sub>2<\/sub>-Bilanz kann sehr viele Vorteile bieten, die Rebecca abschlie\u00dfend noch einmal zusammenfasste: Mithilfe einer CO<sub>2<\/sub>-Bilanz k\u00f6nnen Ma\u00dfnahmen begr\u00fcndeter ausgew\u00e4hlt, nicht-offensichtliche Emissionsquellen gefunden, die Wirkung einer Ma\u00dfnahme verifiziert, Daten in Verhandlungen eingesetzt und \u00f6ffentliche Gelder einfacher beantragt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Rebecca Heinzelmann:<br><strong>Rebecca Heinzelmann<\/strong>&nbsp;ist Kultur- und Nachhaltigkeitsmanagerin sowie KuK-Alumna. Sie arbeitete u.a. in einer Marketing-Agentur, bei der digitalen D\u00fcsseldorf oder der Ruhrtriennale und sitzt im Vorstand des Kasseler Kunstvereins. Seit 2022 ist sie Teil des Kollektivs f\u00fcr Zukunftskultur und arbeitet aktuell f\u00fcr und mit mehreren Organisationen an CO<sub>2<\/sub>-Bilanzen, Prozessbegleitungen und Strategien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Autorin:<br><strong>Nienke W\u00fcst<\/strong> ist Studierende im Masterstudiengang <em>Kunstvermittlung und Kulturmanagement<\/em> an der HHU D\u00fcsseldorf und bildet gemeinsam mit Melina Hartmann und Katharina Reher das <a href=\"https:\/\/www.kuma.hhu.de\/duesseldorfer-symposium-fuer-nachhaltigkeit-in-kunst-und-kultur\/teamprojekte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Team Dokumentation<\/a>, welches das <em>D\u00fcsseldorfer Symposium zur Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur <\/em>inhaltlich nachbereitet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/allianz-entwicklung-klima.de\/toolbox\/was-sind-emissionsfaktoren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/allianz-entwicklung-klima.de\/toolbox\/was-sind-emissionsfaktoren\/<\/a> [25.06.2023]<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Die Bilanz f\u00fcr den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df einer Institution schlie\u00dft strenggenommen nicht nur CO<sub>2<\/sub> ein, sondern es gibt eine Bandbreite verschiedener Treibhausgase, wie bspw. Methan und Distickstoffoxid. Diesen wird ein Faktor zugeordnet, das sog. <em>Global Warming Potential <\/em>(GWP) und anhand dessen werden sie in CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente (CO<sub>2<\/sub>e) umgerechnet, um eine Vereinheitlichung und eine bessere Vergleichbarkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Nienke W\u00fcst You can\u2019t manage what you can\u2019t measure. Dieser bekannte Leitsatz aus der Betriebswirtschaftslehre gilt ebenfalls im Management von Kulturinstitutionen. Bevor man Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit einleitet, ist es ratsam, eine Bestandsaufnahme zu machen, um Problemfelder zu identifizieren, Kennzahlen zu ermitteln und anhand dieser Priorit\u00e4ten abzuleiten, welche Ma\u00dfnahmen am sinnvollsten sind und welche [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":585,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[111],"tags":[72,73,77,108],"class_list":["post-584","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-symposium-nachhaltigkeit","tag-klima","tag-klimakommunikation","tag-kultur","tag-nachhaltigkeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=584"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":588,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584\/revisions\/588"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/buergeruni.hhu-blog.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}