Vertrauen in die Wissenschaft
Vertrauen in die Wissenschaft ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Verständigung über komplexe Probleme wie den Klimawandel. Das Seminar thematisiert, wie Wissenschaftskommunikation zu einem reflektierten und vertrauensfördernden Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen beitragen kann. Die Studierenden bearbeiten drei Schwerpunkte: 1) Messbarkeit und Wahrnehmung von Vertrauen in die Klimawissenschaft, 2) Strategien gezielter Desinformation, 3) Resilienz gegenüber Falschinformationen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie in Blogbeiträgen auf diesem Blog.
Mehr dazu hier auf dem Blog.
PUKI: Anpassungen von Pflanzen an den Klimawandel verstehen
Wie können sich Pflanzen an Umweltveränderungen wie den Klimawandel und die Verstädterung anpassen?
PUKI steht für „Pflanze • Umwelt • Klima • Interaktion“ und lädt interessierte Bürger*innen ein, sich an der Forschung über die Anpassungen der Pflanzen an eine sich oft schnell verändernde Umwelt zu beteiligen. Menschen, die sich für Pflanzen interessieren, können in verschiedenen Habitaten nach den fünf Zielpflanzen suchen, Proben nehmen und einschicken, um beim Forschungsvorhaben zu helfen. Es wird mit der App Flora Incognita zusammengearbeitet, die es Nutzer*innen erlaubt, fast alle Pflanzenarten in Deutschland sicher zu bestimmen – alleine dafür lohnt es sich schon, es einmal auszuprobieren. Viele Informationen sind auf der Webseite des Projekts zu finden, aber auch auf diesem Blog werden regelmäßig interessante Details über die Pflanzenforschung präsentiert.
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Düsseldorfer Symposium zur Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur
Wie können Kulturinstitutionen zu Trägern einer Kultur der Nachhaltigkeit werden?
Wie wird Kultur als vierte Dimension der Nachhaltigkeit verstanden? Welche Auswirkungen haben die mit der nachhaltigen Entwicklung einhergehenden Veränderungen auf Berufsfelder und Tätigkeiten im Kulturbereich? Diese und weitere Fragestellungen wurden im Rahmen des ersten Düsseldorfer Symposiums zur Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur (DSNKK) aus betriebsökologischer Perspektive diskutiert und erarbeitet. Keynotes, Podiumsdiskussionen und Workshops boten Gelegenheit zu einem lebendigen Austausch und der Entwicklung neuer Forschungsvorhaben hinsichtlich sich verändernder Berufspraktiken innerhalb der Kultur- und Kreativbranche. Ziel des Symposiums war es, alle Interessierten zum inhaltlichen Anschluss an den Nachhaltigkeitsdiskurs zu befähigen.
Das erste DSNKK ist ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs Kunstvermittlung und Kulturmanagement und wurde durch eine Förderung im Rahmen der Bürgeruniversität ermöglicht.
Das Symposium fand am 21. und 22. April 2023 im Haus der Universität in Düsseldorf statt. Organisiert und durchgeführt wurde das Projekt von Dr. Julia Römhild und Laura Zebisch.
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Kulturelle Teilhabe und Citizen Science
Seit der programmatischen Forderung des Kulturpolitikers Hilmar Hoffmann nach „Kultur für alle“ in den späten 1970er Jahren und auch während der Corona-bedingten Schließungen von Kulturorten war und ist der Diskurs um kulturelle Teilhabe immer wieder präsent.
In der Praxis wird deutlich, dass der Anspruch auf einen Kultursektor, der wirklich für alle zugänglich ist, noch nicht erfüllt wurde. Am Institut für Kunstgeschichte der HHU erforscht ein Citizen-Science-Projekt, das die wissenschaftlichen und die praktischen Perspektiven auf kulturelle Teilhabe zusammenbringt, wie mehr Menschen der Zugang zu Kultur ermöglicht werden kann. Wer profitiert von einem solchen Angebot? Was sind Einflussfaktoren auf das Kulturnutzungsverhalten und welche Barrieren führen dazu, dass aktuell nur ca. 10% der Gesamtbevölkerung zum „Kernpublikum“ kultureller Institutionen zählen?
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Außerdem gibt es weitere Informationen zum Projekt auf der Citizen Science Plattform Bürger schaffen Wissen.
Weitere Projekte gibt es in unserem Archiv.